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European Peace Ride verbindet Sachsen, Tschechien und Europa

Vom 11. bis 13. September führte der European Peace Ride 200 Radsportler:innen über rund 500 Kilometer von Zittau über Liberec und Dresden bis nach Chemnitz. Die Veranstaltung knüpft an die Tradition der früheren Friedensfahrt an und versteht sich heute als grenzüberschreitendes Zeichen für Frieden, Zusammenarbeit und europäische Verständigung.

Neben dem sportlichen Charakter steht bewusst die europäische Botschaft im Mittelpunkt. Menschen aus unterschiedlichen Ländern kommen zusammen, durchqueren gemeinsam Grenzregionen und machen sichtbar, wie eng Sachsen mit seinen europäischen Nachbarn verbunden ist.

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Rede zur Lage der Union: Von der Leyen stellt Europas Prioritäten für das kommende Jahr vor

Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat im Europäischen Parlament ihre Rede zur Lage der Union gehalten. Im Mittelpunkt standen unter anderem Wettbewerbsfähigkeit, Klimaresilienz, künstliche Intelligenz, soziale Fragen, Sicherheit, die Unterstützung der Ukraine, Migration sowie der Schutz von Kindern in sozialen Medien. Zugleich kündigte sie zahlreiche neue Initiativen an, darunter eine europäische Sicherheitsstrategie, einen Plan für Hitzewellen, neue Maßnahmen für industrielle KI und weitere Schritte zur Vertiefung des Binnenmarkts. Eine Zusammenfassung ist auch auf unserer Website zu finden.

Die Rede zur Lage der Union ist eines der wichtigsten politischen Grundsatzformate der EU-Kommission: Sie zieht Bilanz, setzt Schwerpunkte für die kommenden Monate und zeigt, welche neuen Gesetzesvorhaben und politischen Initiativen die Kommission plant. Für Bürger:innen wird damit sichtbar, welche Themen die europäische Politik künftig besonders prägen sollen.

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LEADER-Erlebnistage zeigen EU-Förderung im ländlichen Sachsen

In ganz Sachsen haben die LEADER-Erlebnistage begonnen. Bei Führungen, Wanderungen, Radtouren, Festen und Gesprächen können Interessierte Projekte kennenlernen, die mithilfe des europäischen LEADER-Programms im ländlichen Raum entstanden sind. Dazu gehören unter anderem Angebote im Dresdner Heidebogen, im Elbe-Röder-Dreieck, im Erzgebirge und in der Oberlausitz.

LEADER setzt darauf, dass Regionen selbst entscheiden, welche Projekte vor Ort besonders wichtig sind. Die Erlebnistage machen damit sichtbar, wie europäische Fördermittel unmittelbar in Gemeinden wirken, wie etwa bei regionaler Entwicklung, Tourismus, Infrastruktur oder bürgerschaftlichem Engagement.

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Einstein Telescope: Alle 57 Kommunen im Landkreis Bautzen unterstützen Lausitzer Bewerbung

Der Landkreis Bautzen und sämtliche 57 Städte und Gemeinden haben ihre Unterstützung für die Bewerbung der Lausitz um das europäische Forschungsprojekt Einstein Telescope erklärt. Die entsprechenden Unterstützungsschreiben wurden dem Projektteam der Technischen Universität Dresden übergeben. Sollte die Lausitz den Zuschlag erhalten, wäre der Landkreis Bautzen der zentrale Standort des geplanten Forschungsobservatoriums.

Das Einstein Telescope soll künftig Gravitationswellen messen und damit neue Einblicke in die Entstehung und Entwicklung unseres Universums ermöglichen. Als europäisches Gemeinschaftsprojekt könnte es der Lausitz zugleich neue Perspektiven für Forschung, Wirtschaft und den regionalen Strukturwandel eröffnen.

Die deutsche Bewerbung für das Einstein-Teleskop in der sächsischen Lausitz läuft als gemeinsames Projekt mit Sardinien, wobei die offizielle Entscheidung über den Standort für das Jahr 2027 erwartet wird. Im Juli 2026 unterzeichneten die Lausitz und Sardinien eine Kooperationsvereinbarung für eine gemeinsame Konfiguration des Teleskops mit zwei Anlagen: Eine in der Lausitz, eine auf Sardinien. Konkurrent im europäischen Auswahlprozess ist unter anderem die Grenzregion Euregio Maas-Rhein.

Die endgültige Entscheidung, wo das Teleskop gebaut wird, wird auf Regierungsebene von den europäischen Ländern getroffen, die sich hinter das Projekt Einstein-Teleskop gestellt haben.

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„Closing the Gap“: Sachsen leitet europäisches Projekt für bessere Grenzverbindungen

Wo Landesgrenzen verlaufen, enden häufig auch Verkehrsverbindungen. Unterschiedliche Zuständigkeiten, Planungsverfahren und gesetzliche Vorgaben erschweren den Ausbau grenzüberschreitender Infrastruktur. Mit dem neuen europäischen Interreg-Projekt „Closing the Gap“ soll untersucht werden, wie sich solche Hindernisse künftig überwinden lassen. Die Federführung übernimmt das Sächsische Staatsministerium für Infrastruktur und Landesentwicklung. Ende September trafen sich die internationalen Projektpartner zum offiziellen Auftakt in Dresden.

Als sächsisches Pilotprojekt dient die unterbrochene Bahnverbindung zwischen Holzhau und Moldava im Erzgebirge. Untersucht werden unter anderem die möglichen wirtschaftlichen und regionalen Auswirkungen einer Wiederherstellung der Verbindung. Dabei handelt es sich ausdrücklich noch nicht um eine konkrete Bauplanung oder Finanzierungszusage.

Das Projekt läuft bis August 2028 und wird mit rund 80 Prozent seines Gesamtbudgets von etwa 1,1 Millionen Euro durch das europäische Förderprogramm Interreg Central Europe finanziert. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen künftig auch anderen europäischen Grenzregionen bei der gemeinsamen Planung von Bahn-, Rad- und Fußverkehrsverbindungen helfen.

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Mit #saxorail kostenlos durch Europa reisen: 250 Interrail-Tickets für sächsische Auszubildende

Europa entdecken, neue Menschen kennenlernen und mit dem Zug durch zahlreiche Länder reisen: Die Sächsische Staatskanzlei verlost im Rahmen ihrer Kampagne #saxorail erneut kostenlose Interrail-Tickets. In diesem Jahr richtet sich das Angebot gezielt an Auszubildende zwischen 18 und 27 Jahren mit Hauptwohnsitz in Sachsen. Insgesamt werden 250 Tickets vergeben.

Die Gewinner können zwischen Dezember 2026 und November 2027 an 15 aufeinanderfolgenden Tagen Europa mit dem Zug erkunden. Vor Reiseantritt nehmen sie an einem verpflichtenden Vorbereitungsseminar teil, bei dem sie Wissenswertes über die Europäische Union sowie praktische Tipps für ihre Reise erhalten. Die sächsische Initiative wurde vom europäischen Programm DiscoverEU inspiriert und soll jungen Menschen ermöglichen, Europa aus eigener Erfahrung kennenzulernen.

Noch bis zum 11. Oktober 2026 können sich Interessierte für die Verlosung anmelden. Dabei können sie auswählen, ob sie allein oder gemeinsam mit einer Begleitperson reisen möchten, die ebenfalls die Teilnahmevoraussetzungen erfüllen muss.